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Urlaubsanspruch berechnen

Wie viele Urlaubstage Ihnen dieses Jahr zustehen — auch bei Teilzeit, Jobwechsel und Kündigung.

Anspruch
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Resturlaub
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Ergebnis
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So funktioniert es

  1. Tragen Sie die Urlaubstage aus Ihrem Vertrag ein, bezogen auf eine 5-Tage-Woche, und Ihre tatsächlichen Arbeitstage pro Woche.
  2. Sind Sie im Urlaubsjahr eingetreten oder gehen Sie, geben Sie Eintritt oder Austritt an.
  3. Ergänzen Sie die schon genommenen Tage und den Resturlaub aus dem Vorjahr.
  4. Für die Auszahlung beim Austritt geben Sie Ihr Bruttomonatsgehalt ein.

Häufige Fragen

Wie viel Urlaub steht mir gesetzlich zu?
Mindestens 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 BUrlG), also 20 Tage bei 5 Arbeitstagen und 4 Tage je wöchentlichem Arbeitstag. Viele Arbeits- und Tarifverträge geben mehr, oft 30 Tage.
Wie rechne ich Urlaub bei Teilzeit um?
Urlaubstage bei Vollzeit × Ihre Arbeitstage pro Woche ÷ 5. Bei 30 Tagen und 3 Arbeitstagen sind das 18 Tage — so viele freie Wochen wie in Vollzeit. Wer an jedem Tag nur weniger Stunden arbeitet, behält die vollen Tage.
Was gilt bei Kündigung oder Jobwechsel?
Wer nach sechs Monaten im Betrieb in der zweiten Jahreshälfte (ab 1. Juli) ausscheidet, behält den vollen gesetzlichen Jahresurlaub. Bei Austritt bis 30. Juni oder vor Ablauf der sechs Monate gibt es ein Zwölftel pro vollem Monat (§ 5 BUrlG). Urlaub, den der alte Arbeitgeber schon gewährt hat, zählt beim neuen mit (§ 6 BUrlG).
Wann verfällt Resturlaub?
Grundsätzlich am Jahresende, bei Übertragung am 31. März des Folgejahres (§ 7 Abs. 3 BUrlG). Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts verfällt er aber nur, wenn der Arbeitgeber rechtzeitig auf den Resturlaub und den drohenden Verfall hingewiesen hat.
Wird nicht genommener Urlaub ausgezahlt?
Nur wenn das Arbeitsverhältnis endet und der Urlaub bis dahin nicht mehr genommen werden kann (Urlaubsabgeltung, § 7 Abs. 4 BUrlG). Pro Tag wird der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen gezahlt (§ 11 BUrlG); die Abgeltung ist steuer- und beitragspflichtig.
Und für Jugendliche?
Das Jugendarbeitsschutzgesetz gibt mehr: 30 Werktage unter 16, 27 unter 17 und 25 unter 18 Jahren, jeweils nach dem Alter zu Beginn des Kalenderjahres (§ 19 JArbSchG).
Werden meine Angaben gespeichert, und ist das eine Rechtsberatung?
Nein zu beidem. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser; nichts wird hochgeladen. Die Rechnung folgt dem Bundesurlaubsgesetz, Arbeits- und Tarifverträge können mehr regeln – im Zweifel helfen Betriebsrat, Gewerkschaft oder ein Fachanwalt für Arbeitsrecht.

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