Blutgruppe des Kindes berechnen
Welche Blutgruppen ein Kind erben kann, Anlage für Anlage.
- Mögliche Blutgruppen
- A, 0
Ergebnis
Mögliche Blutgruppen des Kindes: A, 0 Nicht möglich: B, AB Nach den Erbanlagen der Eltern: AA × 00: A 100 % A0 × 00: A 50 %, 0 50 % Seltene Varianten wie cis-AB oder der Bombay-Typ durchbrechen diese Regeln: Eine Blutgruppe beweist oder widerlegt nie eine Vaterschaft – das kann nur ein DNA-Test.
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Beispiel
Ein Elternteil A+, der andere B−: welche Blutgruppen das Kind haben kann
Ein Elternteil hat Blutgruppe A, Rh-positiv, der andere B, Rh-negativ. Im Rechner: „Die Blutgruppen beider Eltern“, A mit „Rh-positiv (+)“ und B mit „Rh-negativ (−)“.
- Ein Bluttest zeigt A, nicht die Anlagen dahinter: A kann AA oder A0 sein, B kann BB oder B0 sein. Der Rechner geht alle vier Kombinationen durch.
- Den Rhesusfaktor rechnet er getrennt: Wer Rh+ ist, kann die Anlage für Rh− tragen – das Kind kann also Rh+ oder Rh− sein.
| Anlagen der Eltern | Blutgruppe des Kindes |
|---|---|
| AA × BB | AB 100 % |
| AA × B0 | A 50 %, AB 50 % |
| A0 × BB | B 50 %, AB 50 % |
| A0 × B0 | A 25 %, B 25 %, AB 25 %, 0 25 % |
Alle acht Blutgruppen sind möglich, von A+ bis 0−; ausgeschlossen ist keine. Ganz anders bei AB und 0: Ihr Kind hat nach den üblichen Regeln immer A oder B, nie AB und nie 0.
So funktioniert es
- Wählen Sie die Blutgruppen beider Eltern und, wenn bekannt, ihren Rhesusfaktor.
- Sie sehen, welche Blutgruppen das Kind haben kann und welche nicht, und für jede Kombination der Erbanlagen der Eltern die Anteile.
- Oder wählen Sie „Die Blutgruppe eines Elternteils und des Kindes“, um zu sehen, welche Blutgruppen der andere Elternteil haben kann.
Häufige Fragen
- Wie wird die Blutgruppe vererbt?
- Jeder Elternteil gibt eine seiner beiden Anlagen im AB0-System weiter. A ist AA oder A0, B ist BB oder B0, AB ist AB und 0 ist 00; A und B setzen sich gegen 0 durch. Zwei Eltern mit Blutgruppe A, die beide A0 tragen, können deshalb ein Kind mit Blutgruppe 0 bekommen, in einem von vier Fällen.
- Warum keine einzelne Prozentzahl?
- Weil ein Bluttest die Blutgruppe zeigt, nicht die Anlagen dahinter: Ein Elternteil mit A kann AA oder A0 sein. Der Rechner nennt deshalb die Anteile für jede mögliche Kombination, statt zu raten, welche in Ihrer Familie vorliegt.
- Welche Blutgruppe hat das Kind, wenn ein Elternteil AB und der andere 0 hat?
- A oder B, je zur Hälfte – weder AB noch 0. Der Elternteil mit AB gibt A oder B weiter, der mit 0 immer eine 0, und A wie B setzen sich gegen 0 durch.
- Können zwei Eltern mit Blutgruppe 0 ein Kind mit A haben?
- Nach den Regeln des AB0-Systems nicht: 0 ist immer 00, beide Eltern geben eine 0 weiter, das Kind hat 0 – und sind beide Rh-negativ, 0−. Ausnahmen gibt es nur bei seltenen Varianten wie dem Bombay-Typ.
- Wie wird der Rhesusfaktor vererbt?
- Rh-positiv setzt sich durch: Wer Rh+ ist, kann die Anlage für Rh− tragen. Zwei Rh-negative Eltern haben Rh-negative Kinder; bei jeder anderen Kombination ist beides möglich.
- Kann die Blutgruppe eine Abstammung klären?
- Nein. Seltene Varianten wie cis-AB oder der Bombay-Typ durchbrechen die üblichen Regeln, deshalb kann eine Blutgruppe eine Elternschaft weder beweisen noch ausschließen. Das kann nur ein DNA-Test.
- Wird etwas übertragen?
- Nein. Gerechnet wird in Ihrem Browser, und nichts von dem, was Sie eintippen, verlässt Ihren Rechner.
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